Am Samstag, den 14. Februar 2026, tauschten 14 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10, 11 und 12 die Gesetzestexte gegen die große Bühne. Passend zum Valentinstag stand Bedřich Smetanas Meisterwerk „Die verkaufte Braut“ auf dem Programm des Nationaltheaters.
Die Inszenierung von David Bösch zeigte eindrucksvoll, wie schmal der Grat zwischen Komödie und Tragödie ist: Hans’ gewagtes Spiel, seine Geliebte Marie scheinbar zu „verschachern“, um sie am Ende durch einen rhetorischen Kniff doch zu gewinnen, sorgte für Hochspannung. Dank der pointierten deutschen Übersetzung von Max Kalbeck entfalteten die berühmten Gassenhauer ihre volle Wirkung. Ein begeisternder Abend, der bewies, dass strategisches Verhandlungsgeschick nicht nur im Steuerwesen, sondern auch in der Liebe zum Ziel führt. Ein echtes Highlight abseits des Klassenzimmers!

Christiane Schätz-Fischer
